Igel

Igel

Igel fressen gerne und viele Schnecken, Raupen und Würmer. Wer also mit dem Absammeln von Nacktschnecken nicht nachkommt, sollte sich diesen kleinen, putzigen Helfer einstellen. Genau wie die Schnecken, ist der Igel vorwiegend bei Dunkelheit und Dämmerung unterwegs. Wenn man morgens in den Garten kommt ist die Arbeit dann bereits erledigt.

Um Igel im Garten zu halten, muss man einiges für ihr Wohlbefinden tun. Am wichtigsten ist, dass man den Tierchen im naturnahen Garten einen sicheren und ungestörten Unterschlupf bieten kann, wie zum Beispiel ein dichtes Gebüsch oder eine abgeschirmte Ecke hinter dem Gartenhaus. Als Igelwohnung kann man dort aus Holz und/oder Steinen, Reisig und Laub ein Igelhaus bauen, oder ein im Handel gekauftes Igelhaus aus Naturmaterialien aufstellen.

Auf der Nahrungssuche wandern Igel durch größere Gebiete. Eine Umzäunung des eigenen Gartens muss deshalb genügend Durchschlupfmöglichkeiten bieten.

Befindet sich im Garten kein Wasserzugang, z.B. ein Teich, kann man den Tieren mit einer stabilen Wasserschale helfen, die man häufig mit frischem Wasser füllt und häufig reinigt.

Wird das natürliche Nahrungsangebot knapp, hilft man mit etwas Futter nach. Dazu eignen sich z.B. Igeltrockenfutter, Katzenfutter, ungewürztes Rührei, Haferflocken. Bei frostigen Temperaturen aber nicht mehr füttern, sonst hält man die Igel von ihrem natürlichen Winterschlaf ab, was für die Tierchen tödlich enden kann.