Wolläuse (Schmierläuse)

Wollläuse

Lizenzhinweis:   Frank Vincentz, Mealybug3 ies, CC BY-SA 3.0

Es gibt zahlreiche Arten von Wollläusen. Die Tiere können bis etwa 10 Millimeter lang werden, sind weiß-grau, hellbraun oder rosa. Ihren Namen haben die Wollläuse von ihren wolligen Umhüllungen, an denen sie recht gut zu erkennen sind.  Sie tauchen bevorzugt in Gewächshäusern und an Zimmerpflanzen auf.  Wollläuse legen ihre Eier an Blätter, Blattachseln und Wurzeln. Sie leben an allen Pflanzenteilen auch dort, wo sie erst dann entdeckt werden, wenn die Pflanzen bereits beschädigt ist. Durch Saugen des Pflanzensaftes und Giftabscheidungen verfärben sich befallene Blätter gelb, rollen sich ein und fallen ab. Bei starkem Befall können an der Pflanze auch größere Schäden entstehen.

Außerdem sondern die Tiere Honigtau ab, wodurch die Gefahr eines Befalls mit Rußtaupilz erhöht wird.

Im Nutzgarten spielen Wollläuse meist keine große Rolle, können aber dennoch auch an Obst- und Gemüsepflanzen auftauchen. Bei der Bekämpfung hilft möglichst frühes Handeln. Dann ist es oft schon ausreichend, wenn die Tiere mit der Hand oder einem Pinsel abstreift oder vorsichtig abbürstet. Bei stärkerem Befall hat sich Schmierseifenlösung bewährt, mit der man den Schädling einsprüht. Bereits sehr stark befallene Pflanzenteile sollten entfernt und im Hausmüll entsorgt werden.