Weiße Fliege

Die Weiße Fliege ist eine Schildlausart. Sie wird auch Mottenschildlaus genannt, weil sie Ähnlichkeit mit einer Motte hat, jedoch ist sie viel kleiner. Weiße Fliegen fühlen sich bei heißer und trockener Witterung oder geschützt im Gewächshaus besonders wohl.

Die erwachsenen Insekten halten sich auf den Blattunterseiten auf und legen dort ihre Eier ab. Die Larven der Weißen Fliege sind durch eine Wachsschicht geschützt. Sie haften an den Blattunterseiten der befallenen Pflanze, saugen Pflanzensaft und sondern Honigtau ab, der sich auf die Blätter legt. Bei starkem Befall bekommen die Blätter zunächst gelbe Flecken, welken dann und sterben ab. Auf dem Honigtau können sich Rußtaupilze ansiedeln.

Bei der weißen Fliege sind Kohlpflanzen besonders beliebt. Berührt man eine befallene Pflanze fliegen die winzigen Insekten auf.

Mit einem Befall muss man bei warmer, trockener Witterung ab etwa Anfang Juni rechnen. Dann kann man die Pflanzen, zur Vorbeugung gegen einen Befall, ab und zu mit Wasser einsprühen, besonders die Blattunterseiten.

Vorbeugend kann man ab Anfang Juni, in der Nähe der Kohlpflanzen, besonders bei Grünkohl, Rosenkohl und Wirsing, gelbe Schalen mit Zitrus-Geschirrspülmittel aufstellen. Die Schädlinge werden davon angelockt und ertrinken darin.

Haben sich bereits einige der Schädlinge auf der Pflanze niedergelassen, sprüht man die Blattunterseiten mit Rainfarnbrühe, 1:2 mit Wasser verdünnt ein, jeden 2. Tag, insgesamt 4 Spritzungen. Haben sich die Schädlinge bereits verpuppt, helfen Spritzungen nicht mehr. Bereits stark betroffenen Blätter mit Gelegen und bereits verpuppten Larven entfernen und im Hausmüll entsorgen.