Tripse

Tripse

Lizenzhinweis:   xpda, Thysanoptera P1300639b, CC BY-SA 4.0

Tripse, auch Gewittertierchen oder Gewitterwürmchen genannt, sind etwa 1 bis 3 Millimeter große, dunkelbraun bis braunschwarze 6-Beiner. Ein heißer Sommerwind kann einem schon mal zig Tierchen ins Gesicht wehen, wo sie auf feuchter Haut besonders gut kleben bleiben. Unter den zahlreichen Arten gibt es fliegende und flugunfähige Exemplare. Ihre Larven sind hellgrün bis gelblich. Besonders wohl fühlen sich Tripse bei warmem und trockenem Wetter.

Thripse stechen mit ihren Mundwerkzeugen in die Zellen der befallenen Pflanze und saugen den Pflanzensaft heraus. Bei sehr starkem Befall durch Thripse sehen die Blätter durch die vielen Saugstellen silbrig gefleckt aus. Die Blätter vertrocknen und fallen ab.

Tripse können unterschiedliche Gemüsepflanzen wie Kohl, Gurken, Zwiebeln und Knoblauch befallen. Im Schutz eines Gewächshauses fühlt sich der Schädling besonders wohl.

Die durch Tripse direkt verursachten Schäden an Nutzpflanzen sind meist unerheblich, und beschränken sich in der Regel auf unschöne Stellen. Allerdings können Tripse Pflanzenerkrankungen durch Pilze und Viren übertragen.

Zur Vorbeugung gegen einen Befall kann man bei heißer, trockener Witterung die Pflanzen ab und zu mit Wasser einsprühen, was auch gegen andere Schädlinge wie der Weißen Fliege und Spinnmilben hilft. Gewächshäuser sollten gut durchlüftet und im Sommer beschattet sein, damit möglichst spät die Wohlfühltemperatur der Tripse erreicht wird.

Zur frühen Erkennung, ob ein Befall durch Tripse vorliegt eignen sich Blautafeln und Gelbtafeln, an denen die flugfähigen Exemplare kleben bleiben. An Pflanzen halten sich die Tierchen bevorzugt an den Blattunterseiten auf.