Rüsselkäfer, Dickmaulrüssler

Für fast jede Pflanzenfamilie finden sich spezialisierte Rüsselkäferarten.  Der bekannteste ist der Dickmaulrüssler. Nennenswerte Schäden treten nur dann auf, wenn die Käfer zu zahlreich auftreten.

Die Schädlinge werden am Abend aktiv und fressen die Blätter vom Rand her an. Sie legen ihre Eier in der Erde ab, woraus im Spätsommer die Larven schlüpfen. Diese schädigen die Pflanzenwurzeln, die Pflanze kann verkümmern, und ist dann in der Regel nicht mehr zu retten.

Zur Vorbeugung ist zunächst unsere Aufmerksamkeit gefragt. Entdeckt man einige Rüsselkäfer kann man sich zunächst über diese Begegnung freuen, denn die Käfer sind auch natürlicher Bestandteil eines ausgeglichenen ökologischen Systems. Treten sie jedoch zu zahlreich auf, kann man sie zunächst absammeln und vernichten.

In einem naturnah geführten Garten haben Rüsselkäfer viele Fressfeinde wie Igel, Laufkäfer, Spinnen und Tausendfüßler. Fördert man den Lebensraum dieser Nützlinge, ist das die sinnvollste Methode den Rüsselkäfer unter Kontrolle zu halten.

Zusätzlich kann man die Larven der Käfer durch den Einsatz einer spezialisierten Nematoden- Art bekämpfen. Diese Nematoden sind im Fachhandel erhältlich und werden im Bereich der befallenen Pflanze auf der Erde verteilt. Sie ernähren sich von den Rüsselkäfer- Larven.