Minierfliegen und Miniermotten

Linkes Bild, Minierfliegen. Lizenzhinweis: Bernard DUPONT from FRANCE, Leaf-mining Flies (Agromyzidae) (6930663598), CC BY-SA 2.0
Rechtes Bild, Miniermotte. Lizenzhinweis:   picture taken by Olaf Leillinger, Caloptilia.cuculipennella.7394, CC BY-SA 2.5

Fast überall wo Pflanzen wachsen sind sie präsent, die unterschiedlichen Arten der Minierfliegen und Miniermotten. Sie legen ihre Eier an den Blattunterseiten ab. Ihre Larven ernähren sich vom Blattgewebe, wodurch die typischen länglichen oder rundlichen Fraßgänge, die „Mienen“ entstehen.

Zu den Minierfliegen zählen beispielsweise die Rübenfliege, die Spinat, Mangold und Rote Beete befallen kann und die Selleriefliege, die Sellerie Pastinaken, Petersilie und andere Doldenblütler heimsucht.

Pro Jahr entstehen mehrere Generationen. Mit einem Befall ist ab März bis zum Herbst zu rechnen.

Zum Schutz unserer Nutzpflanzen gibt es in der Regel einige nützliche Helfer in unseren Gärten, z.B. Vögel, Käfer und Wespen, auf deren Speiseplan sowohl erwachsenen Schädlinge als auch ihre Larven stehen.

Wer achtsam durch seinen Garten geht und Blätter mit Miniergängen, Verfärbungen und Verformungen entfernt (auch herabgefallene) und verschossen im Hausmüll entsorgt, muss keine nennenswerten Schäden befürchten.

Vorbeugend kann man seine Nutzpflanzen auch mit Kulturschutznetzen schützen.

Im Gewächshaus kann die Ansiedlung von Schlupfwespen bei der Schädlingsbekämpfung helfen.