Himbeerkäfer

Lizenzhinweis linkes Bild: Hedwig Storch, Himbeerkäfer (Byturus ochraceus (SCRIBA) – ehemals Byturus aestivus) 3806, CC BY-SA 3.0
Lizenzhinweis rechtes Bild: Rasbak, Frambozenkever, CC BY-SA 3.0

Der etwa 5mm kleine, hellbraune Käfer wird ab Mai aktiv und schädigt vor allem Himbeeren, seltener auch Brombeeren, Kirschen, Pflaumen, Birnen und Äpfel.

Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Blütenknospen und Blüten, die entsprechend angefressen, oder auch komplett abgefressen sein können. Die Weibchen legen dann in noch vorhandene Blüten ihre Eier ab. Die Larven ernähren sich von der heranreifenden Frucht. Zum Verpuppen lassen sich die ausgewachsenen Larven auf die Erde fallen und ziehen sich unter die Erde zurück. Nach einigen Wochen schlüpft die neue Käfergeneration, überwintert unter der Erde und wird im nächsten Frühjahr aktiv.

Ab Mai sollte man die Himbeerpflanzen auf angefressene und abgefressene Blütenknospen und Blüten sowie auf verformte Früchte kontrollieren. Besteht ein Befall, werden Käfer und sichtbare Larven abgesammelt sowie verdächtige Blüten und Früchte entfernt und im Hausmüll entsorgt. Wenn Gefahr droht, lassen sich die Käfer fallen. Dadurch lassen sich die Käfer auch sehr leicht abschütteln. Hält man noch ein Gefäß drunter, mit dem man sie auffängt, hat man eine wirkungsvolle Methode zur Dezimierung der Schädlinge. Diese Aktion verspricht früh morgens oder spät abends den besten Erfolg. Dann sind die Schädlinge weniger aktiv als tagsüber.

Zusätzlich kann man den Boden mit einem Vlies abdecken, damit Larven nicht in die Erde gelangen und sich dort verpuppen können. Das Vlies regelmäßig kontrollieren, Larven und ggf. Käfer absammeln und entsorgen.

Herbsthimbeeren blühen erst später, wenn Himbeerkäfer schon keine Eier mehr ablegen und sind somit nicht gefährdet.