Feigen-Spreizflügelfalter

Spreizflügelfalter

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Aus dem Mittelmeerraum kommend lässt sich der kleine Falter mittlerweile auch in den wärmeren Gegenden im südlichen Mitteleuropa nieder. In Deutschland hauptsächlich im Südwesten. Während des Sommers gibt es 2 Generationen, eine im Frühsommer, eine im Hoch- bis Spätsommer. Die Spätsommergeneration überwintert an der Pflanze.

Die Raupen verursachen Fraßschäden an Feigenblättern, es entstehen Schabestellen im Blatt. Die Früchte bleiben üblicherweise verschont. Zum Schutz während ihrer Entwicklung und zur Verpuppung, hüllt sich die Raupe in ein Gespinst ein und rollt die Blattränder ein. In den Gespinsten hängen die Kotkügelchen der Raupe. Feigen- Spreizflügelfalter verursachen in der Regel keinen bedeutenden Schaden.

Bei der Bekämpfung konzentriert man sich sinnvollerweise auf die erste Generation, um im besten Fall eine zweite weitgehend zu verhindern.  Dazu ist, ab ca. Ende Mai, eine regelmäßige Kontrolle auf Fraßschäden und Gespinste nötig, die durch verformte und verfärbte Blätter leicht zu finden sind. Wird man fündig, kann man die Gespinste mit den Raupen, einfach zerdrücken und betroffene Blätter ggf. entfernen.

Natürliche Fressfeinde sind Vögel.