Erdraupen

Erdraupen sind die Larven einiger Nachtfalterarten. Die grau-braunen Raupen werden 4 bis 6 cm lang.

Die Nachtfalter legen ihre Eier im Frühjahr und Sommer an Blattunterseiten von Gemüsepflanzen und Unkräutern, oder auf der Erde ab. Die jungen Raupen fressen sowohl tagsüber als auch nachts die Blätter der Nutzpflanzen. Ältere Raupen bevorzugen tagsüber die unterirdischen Pflanzenteile. Schon eine einzelne Raupe kann mehrere Pflanzen erheblich schädigen. Betroffen sind hauptsächlich Kohl, Wurzelgemüse, Salat und Hülsenfrüchte. Die Raupen überwintern im Boden und verpuppen sich im Frühjahr.

Ein Befall ist erkennbar an in Bodennähe abgefressenen Blättern und Trieben. Die Fraßschäden können erheblich sein. Sehr junge Pflanzen können auch mal komplett verschwunden sein.

Vorbeugend kann man Gemüsebeete von Frühjahr bis Sommer mit Kulturschutznetzen abdecken. Auf jeden Fall sollte man Unkraut zwischen den Nutzpflanzen entfernen. Bei Verdacht eines Befalls kann man die obere Bodenschicht um die Pflanze vorsichtig auflockern, um sie auf Puppen und Raupen abzusuchen. Diese wie auch ggf. jüngere Raupen, die man an Trieben und Blättern finden kann, werden abgesammelt und als Vogelfutter weiterverwendet.

Wer sich die Mühe machen will kann bei Verdacht auf einen Befall, die Pflanzen auch mal nachts kontrollieren und ggf. die dicken Raupen auf den Pflanzen absammeln.