Drahtwürmer

Lizenzhinweis linkes Bild Drahtwurm: Danny Steaven, Agriotes-lineatus-011, CC BY-SA 3.0
Lizenzhinweis rechtes Bild Schnellkäfer: NobbiP, Schnellkäfer cf. Cidnopus pilosus 8422, CC BY-SA 3.0

Drahtwürmer sind die Larven einiger Schnellkäferarten. Sie sind beigebraun bis gelbbraun und etwa 2 bis 3 cm lang. Ihren Namen haben Drahtwürmer wegen ihres harten Außenpanzers.

Schnellkäfer legen ihre kugelförmigen, weißen Eier im Juni und Juli in die obere Bodenschicht, wo sich später auch ihre Larven, also die Drahtwürmer aufhalten. Bedrohtes Gemüse ist z.B. Gurke, Kartoffeln und andere Knollenpflanzen, Kohl, Möhre, Rote Bete und Salat.

Drahtwürmer fressen an Knollen, Wurzeln und unterirdischen Triebansätzen. Sie schlüpfen schon im Frühjahr, somit können auch Sämlinge und Jungpflanzen betroffen sein. Pflanzen verwelken und lassen sich leicht aus dem Boden ziehen. Knollen- und Zwiebelpflanzen treiben nicht oder nur schwach aus.

Bei Verdacht eines Befalls, kann man die oberste Erdschicht auf Eier, Larven und Würmer untersuchen. Vorsicht beim Auflockern, damit die Pflanzenwurzeln nicht verletzt werden. Oder man zieht eine Zwiebel bzw. Knolle heraus und untersucht sie auf Fraßgänge. Im Juni und Juli kann man die gefährdeten Gemüsearten mit Kulturschutznetzen abdecken.

Natürliche Fressfeinde sind Igel und Spitzmaus.