Apfelwickler

Apfelwickler

Lizenzhinweis: Olei, Cydia.pomonella.7162, CC BY-SA 3.0

Der Apfelwickler ist ein kleiner Schmetterling, der etwa zwischen Mai und August seine Eier auf Blättern und Früchten ablegt. Die Larven fressen sich in die Früchte. Nach ca. 4 Wochen verlassen die Raupen die Äpfel und spinnen sich ein. Der Apfelwickler befällt Äpfel, Birnen und vereinzelt auch Pflaumen.

Ein Befall wird oft spät erkannt. Äußerlich sieht man nur kleine Löcher in der Frucht, manche Früchte fallen ab. Schneidet man eine Frucht auf, werden Fraßgang und evtl. die Made sichtbar.

Kleine Obstbäume wie Säulenobst kann man mit wenig Aufwand ab Mai regelmäßig auf Eiablage und Raupen kontrollieren, die man ggf. direkt entfernt.

Sinnvoll ist auch eine Lockstofffalle, die man von Anfang Mai bis September in die Nähe der Bäume anbringt. Die männlichen Apfelwickler fliegen, vom speziell für sie entwickelten Lockstoff angelockt, in die Falle und bleiben darin kleben. Zum einen hat man dadurch einen frühzeitigen Indikator ob ein Befall besteht, zum anderen werden weniger Weibchen begattet und dadurch die Eiablage reduziert oder bestenfalls komplett verhindert.

Natürliche Fressfeinde sind Singvögel, die sich besonders im Frühjahr über eine eiweißreiche Mahlzeit für ihren Nachwuchs freuen.