Apfelsägewespe

Apfelsägewespe

Lizenzhinweis: gailhampshire from Cradley, Malvern, U.K, Sawfly. Tenthredinidae – Flickr – gailhampshire, CC BY 2.0

Die Apfelsägewespe ist etwa ca. 6-7 mm lang. Sie legt ihre Eier auf den Apfelblühten ab.  Die Larven schlüpfen im Inneren des jungen Apfels, höhlen diesen aus und wandern zum nächsten Apfel, bis sie schließlich im Sommer den Apfel als Raupe verlassen. Die befallenen Früchte werden ungenießbar.

Die betroffenen Äpfel haben braune Verkorkungen und fallen in der Regel ab.

Zur Vorbeugung eignen sich Weißtafeln, die während der Apfelblüte aufgehängt werden. Die fliegenden Schädlinge bleiben daran kleben, wodurch man einen Indikator für das Schädlingsaufkommen hat.

Säulenapfelbäume machen eine häufige visuelle Kontrolle ab Beginn der Blüte einfach. Den Einstich in die Blüte zur Eiablage erkennt man gut an seiner braunen Verfärbung. Betroffene Blüten werden entfernt und mit dem Hausmüll entsorgt. Falls ein Befall während der Blüte übersehen wird, müssen später auch betroffene Früchte entfernet und mit dem Hausmüll entsorgt werden.