Rostpilze

Es gibt unterschiedliche Rostpilze, die auf unterschiedliche Pflanzen spezialisiert sind und nach diesen Pflanzen benannt sind. Beispiele sind

  • Birne: Birnengitterrost
  • Knoblauch: Knoblauchrost
  • Feige: Feigenrost
  • Minze: Minzrost

Rostpilze können eine Pflanze bereits befallen, wenn diese einige Stunden lang Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Durch Regen, Gießwasser (das über das Blattwerk gegossen wird) und Wind können sich die Sporen verbreiten.

Rostpilze überwintern im Falllaub oder auf einer Wirtspflanze, z.B. dem Wacholder. Wachholder gilt als Wirt für Birnengitterrost. Wenn also im eigenen oder im benachbarten Garten Wachholder wächst, muss man vom Anbau von Birnen eher abraten. Pilzsporen übertragen sich schnell auf die Birnenbäume.

Ebenso verhält es sich mit dem Anbau von schwarzen Johannisbeeren, wenn Kiefern (5-nadelige) in der Nachbarschaft stehen. Diese können Säulenrost- Pilze auf die Johannisbeeren übertragen.

Rostkrankheiten sind erkennbar an hellen Flecken auf Blattoberseiten. Auf den Blattunterseiten haften die orangefarbenen bis braunen Sporenbehälter des Pilzes.

Blätter sterben ab. Geschädigt werden aber nicht nur die Blätter, sondern auch die Triebe, Äste bis hin zur gesamten Pflanze.

Vorbeugung siehe: „Vorbeugen ist besser als Heilen