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Meine Website „kleiner Garten, großer Genuss“ richtet sich an Menschen, die frische Kräuter, frisches Obst und frisches Gemüse wertschätzen und Interesse daran haben, es selbst naturnah und pestizidfrei anzubauen. Schon mit ein paar Topf- oder Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse, oder einem kleinen Beet im Garten kann man eine gesunde Ernte selbst erzeugen und frisch genießen.

Diese Website enthält wertvolle Anregungen und Anleitungen zum Erzeugen gesunder und reichhaltiger Erträge, im eigenen, naturnahen Nutzgarten, auf kleinen und kleinsten Beeten und auch in Kübeln und Töpfen.

Insbesondere möchte ich damit dazu beitragen, mehr Natur mit unserem modernen und komfortablen, urbanen Lebensumfeld zu vereinen.  Natur im direkten Lebensumfeld, ein ebenso nostalgischer wie zukunftsweisender Beitrag zu nachhaltiger Lebensqualität

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Maru

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Mein naturnaher Nutzgarten – ein paar Bilder

Was mich zum Erstellen dieser Website motiviert hat

Der eigene Nutzgarten, mehr als ein Hobby

Gedanken zur Nachhaltigkeit

Der eigene Nutzgarten, rechnet sich das ?

Mein naturnaher Nutzgarten – ein paar Bilder

Was mich zum Erstellen dieser Website motiviert hat

Für mich als Hobbykoch einfacher und leckerer Gerichte, deren Zauber schlicht in der Qualität der Zutaten liegt, war es nur folgerichtig Kräuter, Gemüse und Obst selbst anzubauen, was ich dann auch getan habe.

Angefangen hat es mit Rosmarin und Tomaten auf dem Balkon, dann ein paar Tontöpfe mit weiteren Kräutern – und dann gab es kein Entrinnen mehr,  die Faszination forderte mehr.

Säen, pflanzen, pflegen und ernten ist eng verbunden mit Schaffen und kreativem Gestalten, nährt die Sinne, ist Arbeit und Erholung zugleich, etwas was man gerne macht.

Kochen tu ich immer noch gerne und genießen noch lieber, aber aus guten Gründen ist das Gärtnern und das Schreiben darüber inzwischen zu meinem liebsten Hobby geworden.

Jene guten Gründe sind bedeutungsvoller als das leckere Gericht auf dem Tisch. Es geht nämlich um die Wertschätzung der großartigen Natur selbst, die Hochachtung der Pflanzen als Geschöpfe der Natur und als Nahrungsquelle für Mensch und Tier.

Es geht um die Faszination über die Vielfalt der Pflanzen, das Zusammenwirken der Pflanzen untereinander und mit der unglaublich vielfältigen, größtenteils unsichtbaren Welt aller Lebewesen im naturnahen Garten.  Und es geht auch darum, im individuell möglichen Maß, zum nachhaltigen Umgang mit der Natur und ihrer begrenzten Ressourcen beizutragen.

Es gibt zu viele Negativ- Nachrichten in den Bereichen Natur, Umwelt, Ernährung und Gesundheit. Alles Bereiche, die für eine gute Lebensqualität wesentlich sind. Schadstoffemissionen, Klimawandel und seine katastrophalen Folgen, excessive Abholzung von Regenwäldern, Plastik im Meer, Schadstoffbelastung der Lebensmittel, Ausbreitung der Zivilisationskrankheiten, Insektensterben, Rückgang der Vogelpopulation, Mülltourismus und einige mehr.

Zu all diesen Themen bewirkt Politik zu wenig. Organisationen die sich um Umweltschutz, Naturschutz, und Verbraucherschutz kümmern leisten wertvolle Arbeit, aber die Themen halten sich und es kommen neue hinzu. Das Interessensgemenge von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verhindert den aufrichtigen Richtungswechsel, hin zu wirklicher Nachhaltigkeit. Dabei sind die negativen Auswirkungen unseres bisherigen Handelns durchaus sichtbar, und sie sind sehr ernst.

„Frydays for Future“ hat die Thematik für viele Menschen bewusster gemacht, auch für Politiker. Ob man nun bereit ist und ob es gelingt, Nachhaltigkeit mehr in den Mittelpunkt politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und privaten Handelns zu rücken? – ich hoffe es sehr für alle Menschen weltweit, besonders für die jungen Generationen.

Aber was hat das alles mit einem naturnahen Nutzgarten zu tun? 

Es hat deshalb etwas damit zu tun, weil ein naturnah geführter Nutzgarten ein kleiner aber bedeutsamer Beitrag zum Schutz der Natur und der Umwelt ist; Und weil eine ehrliche Initiative, die zwar von einzelnen Menschen ausgeht, aber die wirklichen Bedürfnisse von vielen Menschen anspricht, beste Chancen hat ihre Anhänger zu finden und dadurch beginnt ihre Wirkung zu entfalten. Möglichst viele Städte und Gemeinden, mit möglichst vielen naturnahen Nutzgärten wären jedenfalls in vielerlei Hinsicht ein wertvoller Beitrag zu Nachhaltigkeit und Lebensqualität.  

Das grundlegende Bedürfnis, in einer möglichst unbelasteten Umwelt zu leben und die Natur geschützt zu wissen, ist vermutlich bei allen Menschen vorhanden. Auch die Bereitschaft einen persönlichen Beitrag dazu zu leisten.

Also leiste ich einen kleinen, persönlichen Beitrag zu einer, für Mensch und alle anderen Lebewesen gesünderen und natürlicheren Umwelt. Es ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber ich habe die Hoffnung, dass sich immer mehr Menschen darauf besinnen, dass die Natur die Basis für alles Leben ist, uns nützt und schützt und auch wir sie schützen müssen.

Und keine Angst, wir müssen deshalb nicht ärmer werden, wie oft versucht wird zu suggerieren, wir werden sogar reicher – weil zufriedener –  und dadurch auch freier, wir müssen nur bereit sein etwas anders zu leben, achtsamer, nachhaltiger, zufriedener, dankbarer.

Darum liebe Leser, machen Sie mit, in individuellem Maße, zu nichts verpflichtet, außer der eigenen Begeisterung und der eigenen Verantwortung. Helfen wir Natur und Umwelt und damit auch uns selbst und schaffen mit vielen kleinen, individuellen Nutzgärten eine nachhaltigere Welt, jeder in dem Bewusstsein „meine Zukunft und die meiner Nachfahren liegt auch in meiner Hand„.  

Jeder gute Beitrag zählt, auch der Kräutertopf auf dem Balkon.

Der eigene Nutzgarten, mehr als ein Hobby

Der eigene Garten, eine ebenso alte wie fortwährende Sehnsucht, ein immer aktuelles Thema und viel mehr als nur Hobby und Zeitvertreib. Der eigene, mit Hingabe geführte Garten ist Sinnspender, er schenkt uns in vielfältiger Weise Erholung von den Anstrengungen des Alltags, schenkt uns Genuss und Besinnung.

Gartenarbeit ist nicht nur ausgleichende körperliche Betätigung und Anregung der Sinne, sie bringt auch Glück und Erfüllung durch selbstbestimmtes Schaffen, generiert neue Erkenntnisse über unsere Verantwortung gegenüber der Natur und über uns selbst als Teil eines Großen und Ganzen, Gartenarbeit ist Quelle und Inspiration für Kreativität und Lebensqualität.

Der eigene Garten ist ein Rückzugsort in eine selbst geschaffene natürliche Umgebung, ein Ort zur Erholung, zum Nachdenken und Philosophieren, ein Ort, an dem sich die Welt öffnen kann, wo Raum ist für neue Ideen, wo das Leben lebendig ist und die Gedanken weiten Raum haben.

Meine eigene Hobbygärtnerkarriere begann mit einem Rosmarinstrauch und ein paar Tomatenpflanzen auf dem Balkon und mit wenig Wissen und ohne Erfahrung über den Anbau von Pflanzen. Im Laufe der Jahre, besonders als ich dann später einen kleinen Garten direkt am Haus zur Verfügung hatte, wuchs nicht nur die Anzahl der unterschiedlichen Pflanzen die ich anbaute, sondern auch mein Wissen, meine Erfahrung und vor allem meine Begeisterung am naturnahen Garten.

Diese Website „kleiner Garten, grosser Genuss“ habe ich erstellt, um eben dieses Wissen und die Erfahrung mit allen Interessierten zu teilen und besonders Gartenanfänger vor unnötigen Fehlern weitgehend zu bewahren, damit sich auch bei ihnen die Begeisterung möglichst frei entfalten kann.

Erleben Sie Balkon, Terrasse und Garten als lebendige Orte, als ein Stück Umwelt, die Sie selbst natürlich, gesund und lebendig gestalten können.

„kleiner Garten, grosser Genuss“ richtet sich aber auch an die erfahreneren Hobbygärtner, die von konventionellen Methoden auf natürliche umstellen wollen, ohne Pestizide und ohne Kunstdünger.

In den Beschreibungen der einzelnen Kapitel und Themen dieser Website habe ich auf leichte Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit geachtet. Meine Empfehlung: Lesen Sie besonders auch die Beschreibungen in den Kapiteln „Der naturnahe Garten“ und „Pflanzenschutz“, denn es handelt sich nicht um eine Sammlung einzelner „Gebrauchsanleitungen“, sondern um ein System „Anbau von Kräutern, Gemüse und Obst, auf kleinen und kleinsten Flächen, so naturnah wie möglich“.

Die beschriebenen Methoden sind eine praxisbewährte Auswahl von vielen möglichen Vorgehensweisen und können, soweit bereits vorhanden, mit eigenem Wissen und eigenen Erfahrungen ergänzt oder auch verändert werden. Beschrieben habe ich das, was ich selbst praktiziere und womit ich die besten Erfolge erziele, also eine gesunde, unbelastete Ernte, eben puren Genuss.

Gedanken zur Nachhaltigkeit

Alles was wir sind und was wir haben hat seinen Ursprung in der Natur. Dafür dürfen wir dankbar sein. Leider, leider fehlt es uns allzu oft an Bewusstsein für unsere Verantwortung für die Natur und damit an Bewusstsein für die Grundlage unseres eigenen Lebens.

Wir schwimmen im großen Strom von immer größerem Wohlstand und Konsum, und bemerken nicht, oder es kümmert uns nicht, dass wir die Quellen austrocknen aus der dieser Strom gespeist wird.

Immer mehr von unserer persönlichen Freiheit und Unabhängigkeit opfern wir einem banal- übermäßigen Konsum. Die Zahl derer, die im Sinne von Nachhaltigkeit verantwortlich leben ist viel zu klein, als dass es einen spürbar positiven Effekt auf Natur und Umwelt haben könnte. Oft weiß man als Einzelner auch gar nicht so recht was man tun kann, welchen Einfluss man nehmen könnte.

Dabei wäre es einfach, aus Einsicht über die Notwendigkeit, Umwelt und Natur sorgsam zu behandeln. Umwelt und Natur sorgsam behandeln, auch aus Überzeugung, dass wir Menschen als Teil der Natur auch unser eigenes Leben nachhaltig verbessern können, wenn wir Tag für Tag unser Handeln etwas mehr an den Belangen der Natur orientieren. Veränderungen brauchen Zeit, manches kann man aber auch sofort tun.

Außer der Erkenntnis der Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Umwelt, für unser eigenes Leben und vor allem für das unserer Nachfahren, gibt es jedoch noch mehr Aspekte. Nämlich eine philosophisch/spirituelle Betrachtungsweise.

Was macht unsere Unachtsamkeit gegenüber der Natur mit unserem Wesen? Wie weit haben wir uns bereits von uns selbst und unserem Ursprung entfernt? – verlieren wir unseren Weg?  Ist es nicht gerade die Mäßigung, die Leichtigkeit in unser Leben bringt und uns die nötige Freiheit verschafft, wieder zu uns zurückfinden zu können?

Dürfen wir durch unser Konsumverhalten billigen, dass unzählige Pflanzen- und Tierarten aussterben oder zurückgedrängt werden? Was ist eine Pflanze wert? Was ist ein Tier wert? Müssen wir nicht unsere individuellen Wertvorstellungen kritisch betrachten und bereit sein sie zu korrigieren?

Wir Menschen sind ein Teil der Natur und deshalb von ihr abhängig. Nicht wir Menschen, sondern die Natur ist das Maß aller Dinge.

Es liegt in unserer Verantwortung die Natur zu schützen und sie gesund zu erhalten. Was wir aber tatsächlich tun ist oft das Gegenteil. Wir beachten die Natur oft überhaupt nicht, wertschätzen sie nicht, beuten sie aus – um unser Leben vermeintlich komfortabler zu gestalten oder etwa aus Profitgier.

Dabei ist die Natur uns Menschen gegenüber sehr tolerant, ihre Kraft lebensfreundlich zu bleiben, aber endlich.

Ohne Frage, wir brauchen auch eine gut funktionierende Wirtschaft, mit möglichst vielen Menschen in Arbeit, um Armut abzuwehren und sozialen Frieden zu erhalten und zu festigen. Eine gut funktionierende Wirtschaft kann sich aber nicht aus sich selbst heraus am Leben erhalten. Sie braucht natürliche Ressourcen und gesunde Arbeitskräfte und sollte schon alleine deshalb nicht ausbeutend agieren.

Gesunde Menschen sind auf gesunde Ernährung und eine gesunde Umwelt angewiesen, auf Lebensglück und sinnvolle Lebensgestaltung. Der große Kreislauf kann nur gesund sein, wenn alle Bestandteile die ihn ausmachen gesund sind und zwar nachhaltig gesund.

Für mich persönlich heißt das Erfolgsrezept zu einem nachhaltigen und damit besseren Leben Entschleunigung, Mäßigung, Besinnung und verantwortungsvolles Handeln, denn das schafft Raum für neue Energie und Kreativität und schärft den achtsamen Blick auf das Wesentliche.

Der eigene Nutzgarten, rechnet sich das ?

Obwohl ich wirtschaftlichen Aspekten nur eine untergeordnete Rolle beimesse, ist es interessant und erkenntnisreich, auch diesen Aspekt kurz zu bedenken. Natürlich steht am Anfang eine Investition. Das ein oder andere Hilfsmittel wie Gartengeräte, Substrate für Kübelpflanzen, Düngemittel und natürlich auch Saatgut und Jungpflanzen müssen beschafft werden und man steckt einiges an Zeit in die Gartenarbeit.

Nutzen stellt sich bald ein, zunächst durch die Ernte selbst. Es ist erstaunlich was auch ein kleiner Garten innerhalb eines Jahres an Kräutern, Obst und Gemüse hervorbringen kann. Von meinen ca. 20 Quadratmetern Nutzgartenfläche ernte ich vom Frühjahr bis zum Herbst genügend Kräuter, und den überwiegenden Teil an Obst und Gemüse für unseren 2-Personen-Haushalt und konserviere zusätzlich durch Trocknen, Einlegen, Einkochen und Einfrieren noch einiges für die kalte Jahreszeit.

Mit der eigenen Ernte hat man Lebensmittel, die man besonders wertschätzt, und von dem man praktisch nichts mehr wegwirft. Alles ist frisch und kann in der gerade benötigten Menge geerntet werden und das zu Erzeugerkosten.

Gespart werden außerdem Transportwege, Verpackungen und Verpackungsmüll, was neben Kosten auch Schäden an unserer hochbelasten Umwelt mindert.

Gespart werden auch Handelsspannen, in denen einkalkuliert ist, dass ein Teil der Lebensmittel weggeworfen wird.

Hat man jetzt noch die Möglichkeit Grünabfälle selbst zu kompostieren, kann man damit wertvollen Dünger für das nächste Gartenjahr gewinnen. 

Und das Wichtigste zum Schluss: Fest davon überzeugt bin ich, dass die Gaben des eigenen Nutzgartens in ihrer Gesamtheit, also sowohl die materiellen als auch die immateriellen, sich sehr positiv auf unsere Gesundheit auswirken, und wir dadurch den ein oder anderen Gang zu Arzt und Apotheke sparen können.